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Homepage von Josef Scholz
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Ich verkaufe hochwertige Schrauben und Werkzeuge für Motore fast aller Ostmotorräder .

Ich liefere hochwertige Schrauben für Motore fast aller Ostmotorräder. Ferner findet Ihr auf meinen Webseiten viel nützliches für eure Maschinen

Ist Gespannfahren so wie Autofahren
oder doch etwas ganz besonderes ?

Hier siehst Du mich und mein liebstes Spielzeug, meine 300ccm "Emme"

1996 hatte ich mir diese Emme, die MZ ETZ 250 von 1989 mit dem "Super Elastic" Beiwagen gekauft,
restauriert und lackieren lassen.

Das Fahrzeug wurde in der DDR im "IFA Kombinat für Zweiradfahrzeuge Zschopau",  kurz MZ gebaut,
dem ehemaligem DKW Werk, das 1907 durch den dänischen Geschäftsmann Jorgen Rasmussen
gegründet wurde und aus dem 1922 die ersten Motorräder unter dem Markennamen DKW verließen.

Nach der Wende wollte dieses Werk wieder unter dem guten Namen DKW produzieren,
allerdings willigte der VW-Konzern als Eigentümer dieser Marke nicht zu.

Jörgen Skafte Rasmussen

Sehr oft nehme ich im Beiboot meine Frau oder Bekannte mit.
Mit diesem Gespann traue ich mich auch auf größere Distanzen, so war ich letztes Jahr im Harz,
zuvor tummelte ich mich an der Nordsee rum, ein lockerer Urlaub.
Wo es mir gefiel, dort verweilte ich ein paar Tage.

Aber bis dahin lagen erst mal die Schwierigkeiten des fahren lernen vor mir.

Schon die ersten Fahrten ließen mich an die Warnungen von Freunden denken,
denn ein Gespann läßt sich nicht wie ein normales Motorrad fahren.

So konnte ich auch verstehen, warum die Maschine 6 Vorbesitzer hatte, anscheinend hatten sie nach kurzer Zeit
aufgegeben. Ich benötigte etwa 6 Monate Fahrpraxis auf meiner "Emme", bis ich mich darauf sicher fühlte,
nicht mehr darüber nachdachte, wie ich mich in der kommenden Rechts- oder Linkskurve verhalten muß.

Trotz fehlender Schräglage macht Gespannfahren echt Spaß, und wer glaubt, das wäre ja wie Autofahren,
liegt total falsch.  Es ist anders als Solofahren, aber wie ein Auto fühlt sich ein Gespann wahrhaftig nicht an.

Gespann fahren ist eine Klasse für sich, echt faszinierend.

Wenn man mit dem Ding geradeaus fahren will, fährt es immer um die Ecke
(auch ein richtig eingestelltes klassisches Gespann läuft eigentlich nur bei
einer Geschwindigkeit genau geradeaus).
Wenn man aber eine Kurve fahren will, dann will es doch lieber geradeaus fahren.

Gelenkt wird überwiegend mit Gas und Bremse, beim Beschleunigen zieht das Fahrzeug nach rechts,
nimmt man das Gas weg, so driftet die kinetische Energie des Bootes das Gespann zur Straßenmitte.

Bei Rechtskurven wird vor der Kurve leicht gebremst, dann Gas gegeben,
damit das Motorrad den Beiwagen "umrunden" kann.
Wird eine scharfe Rechtskurve zu schnell genommen, dann hebt das Gespann sein Beinchen, das Beiwagenrad verliert den Bodenkontakt.
Dann hilft nur noch beherztes Gegenlenken.

Auch  Linkskurven sollte man nicht zu scharf und mit viel Gas nehmen,
ansonsten hebt sich das Hinterrad und das Gespann fährt die Kurve eckig.
Im schlimmstem Fall kann sich die Spitze des Beiwagens "eingraben".

So kommt nie Langeweile auf, trotz der geringen Motorleistung von  23 PS.

Hilfreiches für MZ-Gespannfahrer.
MZ ETZ 250 Brief  Gespann-Solo

Die MZ ETZ damals das beliebtestes Motorrad Modell der Firma Motorenwerke Zschopau GmbH.
Bis heute ist es ein besonders beliebter Oldtimer, den man natürlich auch die entsprechende Pflege und
Aufmerksamkeit spenden sollte.
Meine MZ ETZ 250 wird von mir immer gehegt und gepflegt.
Sie ist nicht allein deswegen ein wahrer Hingucker und wird von vielen Motorradfans bewundert.
Deshalb ist sie auch recht begehrt und ein beliebtes Objekt für Bastler.
Alte Modelle werden von ihnen gern restauriert und dann im neuen Glanz für Spazierfahrten genutzt,
denn die Oldtimer stellen echte Hingucker dar.
Viele melden ihr Motorrad für eine Saison an, nutzen dafür eines der eVB Nummer Kurzzeitkennzeichen
und unternehmen vor allem an sonnigen Wochenenden lange Ausfahrten.
Bei schönem Wetter mache ich natürlich auch mal
Ausfahrten - dann natürlich nicht ohne die entsprechende
Beladung meines Beiwagens. In erster Linie ist das dann natürlich ein Mitfahrer oder eine Mitfahrerin.
Auf kurzen Strecken reicht mir meist meine Motorradjacke und Jeans. Jedoch für längere Fahrten lege ich großen Wert
auf passende Lederkombis. Sicherheit geht vor, auch wenn ich mit meinem
Oldtimer nicht unbedingt zu den rasanten
Motorradfahrern zähle.
Auch der Beifahrer oder die Beifahrerin im "Beiboot" muss sicherheitstechnisch ordentlich ausgerüstet sein.
Sicherlich bieten drei Räder etwas mehr
Sicherheit als nur die zwei des Motorrades, aber Knautschzonen haben wir
Gespannfahrer auch nicht viel mehr. So sollte auch mit der Kleidung zur Sicherheit beigetragen werden.
Manches Mal jedoch dient der Beiwagen auch dem Transport eines Picknickkorbs oder anderen Utensilien und Dingen.
Wichtig dabei ist jedoch die richtige Sicherung, auf welche man in keinem Fall verzichten sollte.
Ein Spanngurt ist hier besonders gut geeignet.
Spanngurte findet man normalerweise in jedem gut sortierten KFZ- oder Bauhandel und kosten nicht wirklich viel.

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